Laufwerke, Server und der Mac selbst — in einem Menü, ohne Umweg über den Finder.
Demnächst im Mac App Store macOS 14 oder neuer · Apple Silicon und IntelDriveChief kümmert sich um alles, was am Mac hängt — und um den Mac selbst.
Demnächst im Mac App StoreWie voll ist die Archivplatte? Wo ist der Stick? Welche Platte hängt am langsamen Port? Alles steht in einer Liste, mit Balken statt Zahlenkolonnen — aufgeschlüsselt nach Videos, Fotos, Archiven und Dokumenten. Auswerfen einzeln oder alle auf einmal, und zwar im Hintergrund: kein Warten, kein Farbrad.
Und weil jedes Laufwerk seinen eigenen Papierkorb hat, den der Finder nur zusammengefasst zeigt: DriveChief zeigt ihn je Laufwerk, samt unnötigen Systemdateien, die niemand braucht — und fragt nach, bevor du eine Platte auswirfst, auf der noch beides liegt.
Das heisst auch: Der Papierkorb einer einzelnen Platte lässt sich entleeren — die Archivplatte aufräumen, ohne den Papierkorb am Mac anzurühren. Der Finder kennt dafür nur «Papierkorb entleeren», und das trifft alles auf einmal.
Festplatten in externen Gehäusen schlafen nach dem Timer ihrer eigenen Firmware ein. Die Einstellung «Ruhezustand für Festplatten» von macOS erreicht diesen Timer nicht — deshalb hilft sie nicht. DriveChief schreibt in ruhigen Zeiten eine winzige Datei und hält die Platte damit in Bewegung. Ein Schalter je Laufwerk — und nur dort, wo sich etwas dreht: bei SSDs, Karten und Sticks erscheint er gar nicht erst.
Und das Intervall ist gemessen, nicht geraten: Eine eigene Messung ermittelt je Laufwerk, nach wie vielen Sekunden Leerlauf dieses Gehäuse tatsächlich einschläft, und stellt das Intervall danach ein. Gehäuse unterscheiden sich darin erheblich, und wer alle nach dem strengsten Wert bedient, weckt die übrigen häufiger als nötig.
Und ob sich der Schalter für ein bestimmtes Laufwerk überhaupt lohnt, sagt die App selbst: Sie zählt mit, was das Einschlafen dieser Platte an Wartezeit kostet, und rät zu oder ab — mit dem passenden Intervall und einem Knopf daneben.
Eine eingeschlafene Platte braucht fünf bis fünfzehn Sekunden zurück. Wer das nicht misst, hält seinen Mac für langsam.
Es passiert leise. Man klickt einen Ordner an, und nichts geschieht. Zwei Sekunden, fünf, zehn. Dann ist er da. Nichts hat gehakt, nichts war kaputt — eine Festplatte hat nur geschlafen und musste erst wieder auf Drehzahl kommen.
DriveChief zählt diese Sekunden mit. Nicht die eigenen, sondern die, die andere Programme verursachen: der Finder, Spotlight, das Sicherungsprogramm, der Bildbetrachter, der eine Vorschau bauen will. Dafür liest die App die Zähler mit, die macOS ohnehin für jedes Laufwerk führt — sie fragt das Betriebssystem, nicht die Platte. Die Messung selbst weckt also nichts.
Und sie merkt sich, ob dabei jemand am Rechner sass. Das ist der Unterschied zwischen einer Zahl und einer Auskunft. Eine Platte, die nachts anläuft, hat niemanden gekostet. Dieselbe Platte, die es dreimal am Vormittag tut, hat eine halbe Minute Lebenszeit gekostet — jedes Mal.
Auf einem echten Rechner, zehn Tage
106 Anlaufvorgänge
Auf einer einzigen Platte — einem Foto-Backup. 44 davon, während jemand davorsass: gut vier Arbeitsunterbrechungen an jedem Tag, zusammen knapp zwölf Minuten Warten.
Über alle Platten dieses Rechners: 344 Anläufe, 86 mit jemandem davor. Sichtbar geworden nur, weil etwas mitgezählt hat — macOS führt darüber keine Statistik.
Ohne die Platte anzufassen. Gelesen werden Zähler des Betriebssystems, nicht das Laufwerk. 120 Sekunden lang im Sekundentakt abgefragt: null Operationen. Ein Messwerkzeug, das weckt, was es messen will, taugt nichts.
Auch ohne Systemprotokoll. Die App-Store-Fassung kommt an die laufende Protokollquelle nicht heran. Diese Messung läuft trotzdem — sie ist der Grund, warum die Sandbox-Fassung hier nicht schlechter dasteht.
Eigene Anläufe zählen nicht mit. Speichermessung und Geschwindigkeitstest wecken jede Platte, die sie anfassen. Diese Anläufe werden markiert und aus der Empfehlung herausgehalten.
Nachgeschärft an echten Daten. Die erste Version hielt 16 von 98 Meldungen fälschlich für Anläufe — in Wahrheit eine Platte unter Volllast. Die Schwellen stehen jetzt dort, wo die beiden Fälle wirklich auseinanderliegen.
Das Icicle-Diagramm zeigt die ganze Struktur auf einen Blick — jede Ebene eine Reihe, jeder Ordner ein Balken, so breit wie er gross ist. Und er ist nicht nur ein Bild: Ein Klick auf einen Balken führt hinein, die nächste Ebene rückt nach, eine Pfadleiste zeigt, wo man ist. Zurück geht es wie im Browser — vor, zurück, eine Ebene höher, auch mit ⌘[, ⌘] und ⌘↑. Dasselbe geht über die Liste darunter. Wer den Ordner gefunden hat, den er suchte, öffnet ihn mit einem Klick im Finder.
Eingefärbt nach Art zeigt der Baum, wo die Videos liegen und wo die Fotos. Wo viele kleine Ordner zu Strichen zusammenschrumpfen, dehnt ein Zoom die Reihe in die Breite, bis die Namen wieder lesbar sind.
Aufgeräumt wird selten, weil eine Platte voll ist. Aufgeräumt wird, wenn man weiss, was man davon nicht mehr braucht.
Der Reiter «Alter» beantwortet das mit einer Zahl statt mit einer Suchaufgabe. Er gliedert den Baum um: Die oberste Ebene sind fünf Alterstöpfe — unter einem Monat, unter sechs Monaten, unter einem Jahr, unter drei Jahren, älter. Erst darunter kommen die Ordner, die sie füllen.
435,94 GB
seit über drei Jahren unberührt — 13 % dieses Ordners.
Diese eine Zahl steht über der Ansicht, bevor man irgendwo hineingeklickt hat. Wer aufräumen will, fängt hier an — und nicht mit dem Durchsehen einer Ordnerliste.
Die Breite bleibt die Grösse. Alter lässt sich nicht als Breite auftragen: Ein Ordner ist so breit wie sein Inhalt zusammen, und Alter summiert sich nicht. Gruppiert wird nach Alter, gemessen weiterhin in Bytes.
Ein Ordner darf mehrfach vorkommen. «Fotoarchiv» liegt im Bild in vier der fünf Töpfe. Das ist keine Doppelzählung, sondern genau die Aussage: Ein Teil davon ist von gestern, ein anderer von 2023.
Gerechnet wird gegen heute. Gespeichert werden absolute Zeiträume, nicht der Abstand zum Messzeitpunkt. Eine Messung von vor einem Jahr altert korrekt mit, statt weiter «unter einem Monat» zu behaupten.
Braucht eine frische Messung. Ältere gespeicherte Messungen kennen die Verteilung nicht. Dann sagt die Ansicht genau das und bietet die Messung an — statt 0 GB zu behaupten.
Nicht nur, was gross ist: Die Ansicht vergleicht zwei Messungen und sagt, welcher Ordner zugelegt hat, was neu dazugekommen und was verschwunden ist — mit Zahlen davor und danach.
Du tippst, wonach du suchst — in gewöhnlichen Worten. DriveChief zerlegt die Frage in Bausteine, die einzeln dastehen und sich einzeln ändern lassen: Laufwerk, Art, Grösse, Alter. Du siehst vor dem Suchen, wonach gesucht wird — und merkst nicht erst an der Trefferliste, dass etwas anderes gemeint war.
Gesucht wird über alle Laufwerke auf einmal — auch über die, die gerade nicht angesteckt sind. Wer ein Dutzend externe Platten im Schrank hat, fragt sonst ein Dutzend Mal. DriveChief antwortet aus seiner letzten Messung, sagt dazu, von wann sie ist, und nennt die Platte, die du anstecken musst.
Deine Anfrage verlässt den Mac nicht, und die Suche arbeitet auch ohne Apple Intelligence.
Zwei Wege, ein Fenster.
Schnell antwortet aus der gespeicherten Messung, in Sekunden, und kennt auch abwesende Platten. Genau liest die Laufwerke selbst und findet damit auch, was seit der letzten Messung dazugekommen ist. Die App wählt den Weg vor; umschalten kannst du jederzeit.
Neben jeder Zeile sitzt ein Minus. Ein Klick legt einen Ordner oder eine Datei in den Sammler — und die Karte rechnet sich sofort um, als wäre das Objekt schon weg. So siehst du das Ergebnis, bevor du es auslöst, und stellst in Ruhe zusammen, was gehen soll. Kein Ziehen, keine Mehrfachauswahl: das Minus in der Zeile ist der ganze Weg.
Unten läuft eine Leiste mit, die die gesammelte Menge zeigt; ein eigenes Fenster listet alles mit vollem Pfad und legt einzelne Objekte per Pfeil wieder zurück.
Sammeln kannst du über alle Laufwerke hinweg, in einem Fenster, nach Laufwerken gegliedert. Weggeräumt wird je Laufwerk — mit einem Knopf, der das Laufwerk beim Namen nennt. Einen Knopf, der alles auf einmal wegräumt, gibt es mit Absicht nicht.
In den Papierkorb, nicht endgültig.
Jedes Laufwerk hat seinen eigenen Papierkorb — und von dort lässt sich jedes Objekt einzeln wieder zurücklegen.
Wer sich vertut, holt es zurück. Die Umkehrbarkeit trägt die Sicherheit, nicht ein Countdown von Sekunden. Den Papierkorb je Laufwerk samt Zurücklegen hatte DriveChief schon vorher — der Sammler setzt nur obendrauf.
Was macOS über deine Platten weiss, behält es für sich — und was gestern Nacht passierte, weiss es morgen nicht mehr. DriveChief schreibt es mit: wann eine Platte anlaufen musste, wie lange ein Programm darauf gewartet hat — mit eingelesenem Protokoll auch, welches —, wann eine Karte ohne Auswerfen abgezogen wurde. Dass eine Platte anlaufen musste, misst DriveChief selbst; dafür braucht es kein Protokoll. Dreissig Tage lang, nach Laufwerk und Art filterbar.
Das ist der Unterschied zwischen «die Platte war neulich mal langsam» und «sechsmal in zehn Tagen, immer beim Backup, immer diese eine». Nirgends sonst auf dem Mac kommt man an diese Angaben.
Ein Klick auf das Laufwerkssymbol links in der Zeile, und alles Bekannte steht beisammen: Laufwerkstyp, Dateisystem, Verschlüsselung, Anschlussweg, letzte Messung, Anlaufvorgänge, Verbindungsabbrüche, gescheiterte Auswürfe.
Das Besondere ist die Auswahlliste darüber. Dort stehen auch die Laufwerke, die gerade nicht angeschlossen sind — mit dem, was beim letzten Mal galt. «Wann hatte ich die Platte zuletzt dran, wie voll war sie, war sie verschlüsselt?» beantwortet macOS nirgends. Und seit die Diagnose die Geschwindigkeit misst, steht hier auch, wie schnell das Laufwerk zuletzt war — als Reihe über die Zeit, nicht als eine einzelne Zahl. Und wo die App ein Time-Machine-Ziel erkennt, sagt sie dazu, seit wie vielen Tagen es nicht mehr da war — ohne je zu behaupten, eine Sicherung sei geglückt. In die Backups sieht sie nicht hinein.
Netzwerkfreigaben finden und beim Anmelden automatisch wieder verbinden — der Schalter sitzt je Freigabe, nicht je Server. Passwörter fasst die App nie an: die Anmeldung erledigt macOS mit dem Schlüsselbund. Was Bonjour im Netz findet, steht oben; was du selbst eingetragen hast — etwa einen Server hinter dem VPN, den Bonjour nie sieht —, steht darunter, abgesetzt und farblich unterlegt. Nach einem Netzwechsel weisst du damit, was verschwunden ist und was nur nicht gefunden wurde.
Über die Bildschirmfreigabe öffnet DriveChief den ausgewählten Server direkt in der macOS-App «Bildschirmfreigabe».
Eine Platte braucht plötzlich zehn Sekunden, bis sie antwortet — und macOS sagt nicht, warum. Die Diagnose geht sechzehn Möglichkeiten durch, nennt zu jedem Befund die Quelle und, wo es eine gibt, den Weg hinaus.
«Der Finder dreht sekundenlang.»
Dahinter steckt meist eine Platte, die eingeschlafen war und erst anlaufen muss — geweckt vom Finder selbst, von Spotlight oder vom Wartungs-Ruhezustand. Vier Prüfungen sehen nach, wer sie geweckt hat und wie lange gewartet wurde. Der Befund nennt Laufwerk, Sekunden und den auslösenden Prozess — und bietet «Wachhalten» gleich als Knopf an.
«Die Platte ist plötzlich weg.»
Das sieht aus wie Einschlafen, ist aber etwas anderes: Sie hat die Verbindung verloren und sich neu angemeldet. Wachhalten hilft dagegen nicht. Die Prüfung trennt beides und nennt die Abhilfe — Laufwerk direkt an den Mac statt an einen Hub, Hub mit eigenem Netzteil, oder Kabel tauschen.
«Sie ist langsamer als sie sollte.»
Drei Prüfungen: über wie viele Hubs sie hängt und mit welcher Geschwindigkeit, ob sie heute langsamer angebunden ist als sonst — und was sie tatsächlich liefert, gemessen gegen das, was Anschluss und Medium hergeben.
«Sie schläft, obwohl sie nicht soll.»
Die Einstellung «Ruhezustand für Festplatten» erreicht den Timer im Gehäuse gar nicht. Und bei eingeschaltetem Power Nap fährt macOS die USB-Massenspeicher-Treiber ohnehin auf Energiestufe 0 herunter — ganz ohne dass die Einstellung etwas damit zu tun hätte. Vier Prüfungen gehen das durch, bis zur Bauart: SMR-Platten stehen zeitweise, und das ist kein Defekt.
Alle sechzehn
Was geprüft wird, und woher jede Prüfung ihr Wissen hat.
Wo eine Quelle fehlt, sagt die Prüfung das — statt eine Entwarnung zu geben, die sie nicht belegen kann. Drei der sechzehn lesen das Systemprotokoll; ohne eingelesenes Archiv lässt die Diagnose sie aus und sagt es in einem Satz, statt dreimal dasselbe zu melden.
Nicht «410 MB/s». Sondern: reicht das für dieses Laufwerk an diesem Anschluss — oder fehlt die Hälfte?
Die fünfzehnte Prüfung misst. Sie schreibt ein Gigabyte auf jedes angeschlossene Laufwerk, liest es zurück — und stellt das Ergebnis neben die Erwartung, statt es allein stehen zu lassen.
Der Unterschied ist der ganze Punkt. 410 MB/s sind für eine Festplatte grossartig und für eine SSD an einem 10-Gbit-Anschluss ein Alarmzeichen. Wer nur die Zahl sieht, muss wissen, was sie bedeutet — und das weiss ausgerechnet der nicht, der die Frage hat. Die Erwartung ist deshalb das Kleinere von beidem: was der Anschluss hergibt und was das Medium hergibt. Eine Festplatte an Thunderbolt bleibt eine Festplatte. Eine SSD am 5-Gbit-Hub liefert die Hälfte — und genau das steht dann da.
Der Test läuft in der Diagnose mit, für alle Laufwerke in einem Durchgang. Sein Ergebnis bleibt in den Laufwerksakte stehen, und dort beantwortet die Reihe der Punkte irgendwann die Frage, die eine einzelne Messung nie beantworten kann: War das immer so langsam, oder erst seit letzter Woche?
Am Puffer vorbei. Wer den Dateicache mitmisst, misst Arbeitsspeicher. Auf einer Festplatte hier gemessen: 146 MB/s gegen 21 000 aus dem Puffer, Faktor 140.
Bis auf das Medium. Beim Schreiben wird gewartet, bis die Daten tatsächlich auf dem Laufwerk sind, nicht bis das Gehäuse sie angenommen hat.
Ohne den Anlauf. Eine eingeschlafene Platte muss erst anlaufen. Dieser Teil wird verworfen, sonst misst der erste Wert das Anlaufen mit.
Grosszügig geurteilt. Zwei Läufe am selben Laufwerk schwanken um drei bis dreizehn Prozent. Als normal gilt deshalb schon, was 70 Prozent der Erwartung erreicht — eine Warnung, die oft falsch ist, liest bald niemand mehr.
Und nichts, was nichts aussagt. Freigaben, Images, schreibgeschützte und fast volle Laufwerke werden gar nicht erst gemessen.
Wo Raten nicht reicht, wird gemessen: Die Spindown-Messung lässt ein Laufwerk absichtlich in Ruhe und greift nach 30 Sekunden wieder zu, nach einer Minute, nach zwei, nach vier — bis es einmal anlaufen muss. Damit steht fest, statt geschätzt, nach wie vielen Sekunden dieses Gehäuse einschläft. Wer will, misst bis zu einer halben Stunde Leerlauf durch.
Auch hier gilt dieselbe Regel: Wird nichts gefunden, heisst das «Bis vier Minuten Leerlauf nicht eingeschlafen» — und nicht «alles in Ordnung».
Der Wartungs-Ruhezustand ist es, der die Platten einschlafen lässt: macOS fährt bei jedem Übergang die USB-Speichertreiber auf Stufe 0 herunter — unabhängig von jeder Energieeinstellung. Wer den Mac wachhält, verhindert das. Ein Klick genügt, wahlweise mit Zeitlimit: 30 Minuten, eine, zwei oder acht Stunden — oder bis du es selbst beendest.
Der Bildschirm bleibt davon ausgenommen, wenn du willst: «Nur den Mac» lässt ihn abschalten, während die Platten weiterlaufen. «Mac und Bildschirm» lässt zusätzlich den Bildschirm eingeschaltet.
Und die Ansicht beantwortet eine Frage, an die man sonst schwer herankommt: wer den Mac sonst noch wachhält. Andere Programme tun das, oft ohne es zu sagen. DriveChief zeigt die Liste, die macOS darüber führt — in Worten statt in Kürzeln, mit dem Grund daneben: nicht «PreventUserIdleSystemSleep», sondern «verhindert den Ruhezustand bei Untätigkeit — Sicherung läuft».
Es kann keine Firmware ändern. Ein Gehäuse, das sich nicht wachhalten lässt, bleibt eines.
Es ersetzt weder ein Backup-Programm noch das Festplattendienstprogramm.
Der Geschwindigkeitstest sagt, ob ein Laufwerk langsamer ist als erwartet — nicht, ob es defekt ist. Und er weckt jede Platte, die er misst. Deshalb läuft er nie von selbst, sondern nur, wenn du die Diagnose startest.
Die Zähler, aus denen die Anlaufvorgänge kommen, kennen keine Programme. Dass eine Platte anlief, misst DriveChief selbst — wer schuld war, steht nur im Systemprotokoll, und das muss man von Hand einlesen.
Anlaufvorgänge gibt es nur bei Platten, die sich drehen. SSDs schlafen nicht ein: dort ist nichts zu messen und nichts wachzuhalten.
Drei seiner sechzehn Prüfungen lesen das Systemprotokoll. Dafür erstellst du einmal ein Archiv mit einem Terminal-Befehl und liest es ein — die App öffnet dir das Terminal dafür. Die anderen dreizehn laufen ohne. Fehlt das Archiv, sagt die Diagnose das in einem Satz und lässt die drei aus, statt dreimal dasselbe zu melden.
Deutsch und Englisch. Sendet nichts nach aussen — keine Statistik, kein Konto, keine Anmeldung. Aktualisierungen über den App Store.
Demnächst im Mac App StoreDriveChief sendet nichts. Keine Nutzungsdaten, keine Absturzberichte, keine Kennungen. Es gibt keinen Server, mit dem die App spricht.
Was die App auf deinem Mac ablegt: die Liste der Laufwerke, für die du eine Berechtigung erteilt hast, deine Einstellungen, die Ergebnisse der Speichermessungen und einen Verlauf der beobachteten Ereignisse über dreissig Tage. Alles im Ordner der App auf deinem Mac.
Löschbar ist alles, an drei Stellen: Messungen über «Verwerfen…» in der Speicheransicht, der Verlauf über die Verlaufsansicht, ein einzelnes Laufwerk samt Vorgeschichte über «Laufwerk vergessen».
Ein Protokollarchiv, das du zur Auswertung auswählst, wird gelesen und nicht aufbewahrt.
«Wachhalten ist an, die Platte schläft trotzdem ein.» Manche Gehäuse ignorieren Schreibzugriffe für ihren Timer. Der Spindown-Test misst, ob das hier der Fall ist.
«Warum sehe ich meine Platte nicht?» Berechtigung fehlt; Einstellungen → Zugriff auf Laufwerke.
«Warum muss ich für drei Prüfungen ein Protokollarchiv erstellen?» Weil macOS einer App aus dem App Store das laufende Systemprotokoll nicht herausgibt. Der Befehl steht in den Einstellungen zum Kopieren, mit einem Knopf, der gleich das Terminal öffnet.
Fehlerberichte: In der App unter Einstellungen › Hilfe › «Problem melden…» — das legt einen Bericht an (Version, Laufwerke, Beobachtungen, letzte Protokollzeilen), zeigt ihn im Finder und öffnet eine vorbereitete Mail. Wer nur die Diagnose schicken will, nimmt dort «Exportieren…».
Adresse:
Kontaktformular: Nachricht schreiben — ohne Mailprogramm.